Sonntag, 9. Oktober 2016

Rätsel















Was war bislang der größte, wichtigste Beitrag Kölns zur Filmgeschichte?
Auflösung am Postende















Wir befinden uns im Jahre 2011 n. Chr. Ganz Germanien ist von Kinematheken, Filmmuseen und Kommunalen Kinos besetzt. Ganz Germanien? Nein. Ein von den Römern gegründetes und von unbeugsamen Bürgern bewohntes Städtchen am Rhein namens Colonia hört nicht auf, Eindringlingen Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Legionäre der Filmleidenschaft, die seit Jahren um eine Art Ersatz  für das fehlende Kommunale Kino etc.bemüht sind.

Zu diesen Legionären gehören auch wir, seit wir uns 2011 als Club gründeten. Alles Nähere zum Fünfjahresjubiläum in den früheren Posts.





 Umfrage






Welche Filme sollen in diesem Jahr noch gezeigt werden?  Mailt uns einfach Eure Lieblingsmovies, nach Möglichkeit aus der Zeit bis ca. 1980, danach kam ja nicht mehr viel   - Ausnahmen gibt es freilich und bestätigen die Regel. Wer mag, kann sich gleichzeitig unverbindlich für den Newsletter mit allen Terminen des Filmclubs anmelden. Die Vorführungen finden weiterhin, allen Widerständen zum Trotz, in Köln statt.


Mailadresse: filmmaeg@gmail.com 




Eine Frage der Größe



Der finanziellen vor allem   -   wie viele Filme gezeigt werden können, hängt dann jeweils von den Kosten der Organisation ab. Unser Filmclub erhält bekanntlich keine Fördermittel.








Rätsel-Auflösung
                                                           Im Stahlnetz des Dr. Mabuse, Gert Fröbe


Jene Szene in Vom Winde verweht, in der Scarlett (Vivian Leigh) versucht, einen Schluck aus einer Flasche 4711 zu trinken. 









Dienstag, 4. Oktober 2016

Wir lassen ´ne Fünf gerade sein - ein Jubiläum steht bevor!







5 Jahre Filmclub Akasava

Es begann am 23. Oktober 2011  -  und die Filmclubszene sollte nie mehr so sein wie zuvor - jedenfalls nicht in "Kölle am Rhing". Und dabei begann es , man glaubt es kaum, ausgerechnet im schönen LEVERKUSEN! In den privaten Gemächern des Cineasten Frank Blum, eines gebürtigen Kölners, den die hohen Mieten in der Domstadt zur Nachbarstadt verschlagen hatten. Insgesamt wurde die Gründungsurkunde von drei Kinobesessenen unterschrieben (man sieht es, wenn man oben genau hinglotzt). Zur Namenswahl siehe Textspalte rechts. Es existierten zwar schon damals eine größere Anzahl freier Filminitiativen, die ausgefallene Programme in der Rheinmetropole, um sie mal so zu nennen, boten, aber Frankieboy wollte es halt einfach wissen und nach Lehrjahren im Kölner Filmhaus, beim Filmclub 813 und abnderswo einfach "sein eigenes Ding" machen.

2009 und 2010 hatte er mehrmals samstagmittags das Odeon gemietet und ein paar Freunde dazu eingeladen, um endlich mal Filme eigener Wahl auf einer richtigen Kinoleinwand zu sehen und auch noch per 35mm-Kopien. Den Anfang machte damals ein Jerry Cotten-Krimi. Nach einer Weile dachte er sich: Ist ja eigentlich ungerecht, die glotzen dauernd schönes Kino in Privatvorstellungen im Odeon, blechen aber nichts. Warum nicht einen Verein gründen? Dann könnte man die Kosten teilen. Ja, von wegen. Die Gründung erfolgte, wie gesagt, jedoch ..... Ein e.V. wurde Akasava zum Beispiel nicht, denn hierfür benötigt man bekanntlich mindestens sieben Mitglieder, und der Höchststand in den Jahren 2012 und 2013 war Fünf. Damit scheiden im Land der Spießer und Krämer praktisch alle Fördermöglichkeiten aus, denn was nicht amtlich ist, wird nicht ernst genommen, weder von der öffentlichen Hand noch von der freien Wirtschaft (es lässt sich nichts absetzen, klarer Fall). So wurden die inzwischen mehr als hundert Vorstellungen weitgehend von Blum, also von einer einzelnen Privatperson, aus der eigenen Tasche finanziert, ohne Gewinn, ohne Möglichkeiten steuerlicher Geltendmachung etc., was wohl europaweit einmalig sein dürfte. Da Blum kein reicher Geschäftsmann ist, gab es notgedrungen immmer wieder wochenlange Spielpausen.

Im Frühjahr 2012 startete der Filmclub, damals vier Mitglieder hoch, die ersten öffentlichen Vorstellungen im Cinenova in Köln.Ehrenfeld gestartet, parallele Pläne in Leverkusen ließen sich nicht realisieren, aber das halbwegs gerechte Verteilen der Kosten auf die Clubmitglieder funktionierte immerhin einige Monate lang. In Köln gastierten die Akasavas dann in fast allen Kinos, sogar mehrmals im kleinen Saal 8 des Cinedom, als die damalige Geschäftsführung die Idee gut fand und Blum bei den Konditionen freundlicherweise entgegenkam.

Eine Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut stellte die Reihen "Italiens Kino heute" und "Der frühe Fellini" auf die Beine, die in der Filmpalette und im Institut selbst auf die Leinwand kamen. Von 2014 bis zum Sommer 2016 war das Theater im Hof Stammspielstätte, es folgten zwei Gastspiele im Theater des Cafe-Bar-Hostels "die wohngemeinschaft". Wo es künftig weitergeht, steht momentan noch nicht fest, die Verhandlungen laufen.







Montag, 26. September 2016

Jubiläum








Vorfreude ist angeblich die schönste Freude: Ende Oktober vor fünf Jahren wude der Filmclub gegründet. Näheres in Kürze hier.



Samstag, 17. September 2016

DONNERSTAG: Weiter geht´s mit Fred und Audrey!






Ein Bild wie aus einem Modemagazin, soll es auch sein. Und zugleich eine Filmszene: in Funny Face spielt Audrey Hepburn eine Verkäuferin in einem Buchladen, die für den Fotografen Fred Astaire als Model arbeitet. Der Fotograf Richard Avedon wirkte als Consultant mit.

Bei den Kölner Kino Nächten zeigten wir den Film schon einmal, in der deutschen Fassung. Am Donnerstag lassen wir abstimmen, ehe der Film losgeht, ob er auf Deutsch oder auf Englisch laufen soll (die Songs sind in der deutschen Sprachfassung natürlich auf Englisch verblieben)-

Also am 22. September, Vorstellung um 20 Uhr, Beginn des Films ca. 20.20 Uhr (in einigen Medien war 20.30 Uhr angegeben, wir müssen nun leider etwas früher be- ginnen) im Theater des Hostels "die wohngemeinschaft", Richard-Wagner Str. 39 am Rudolfplatz, Eintritt 4,- €.

Vorher und nachher kann man gemütlich in der Bar des Hostels rum- oder abhängen.





Dienstag, 13. September 2016

Achtung: Beginn am Donnerstag schon um 20 Uhr!







Der Beginn wurde vorverlegt, Foxy Brown beginnt schon um 20 Uhr, d.h. nach einem kurzen Einführungsvortrag der Film selbst um ca. 20.15 Uhr.

Wir sind nicht mehr im Theater im Hof, sondern im Hostel "Die Wohngemeinschaft" im Theater im 1. OG, Richard-Wagner-Straße 39 am Rudolfplatz. Eintritt 4,- €.

Die Postanschrift ist dieselbe geblieben: Filmclub Akasava c/o Dr. F. Blum, Postfach 600111, 50681 Köln. Bitte keine Post zur Richard-Wagner-Straße schicken, dort ist nicht unsere Geschäftstselle. Dringende Anfragen an blumbeet@gmx.de.







Kölner Stadt-Anzeiger, 3. März 16 (natürlich leicht vergrößert)





Alte und neue Grafiken zum downloaden:





















Montag, 15. August 2016

Im Hostel geht´s los mit Pam Grier und Audrey Hepburn



Donnerstag, 15. September, 20 Uhr




Foxy Brown (1974). Neulich zeigten wir die deutsche Version, nun folgt die Originalfassung.


Donnerstag, 22.September, 20 Uhr: Funny Face (1957), Musical mit Audrey Hepburn und Fred Astaire


 Beide Filme im Hostel "Die Wohngemeinschaft", Richard-Wagner-Straße 39.



Freitag, 12. August 2016

Im September: Gastspiel im Hostel am Rudolfplatz





Die wohngemeinschaft in der Richard-Wagner-Straße 39 am Rudolfplatz war ursprünglich "nur" eine Bar, später kam man dort auf Idee, zusätzlich auch Zimmer zu vermieten und ein Hostel zu werden. Im 1. Stock befindet sich außerdem ein Veranstaltungsraum (offenbar sind wir zu den 1. Stocks verdammt. (-: Finde ich aber gut, denn ich bin nicht gern im Keller; die Kölner Off-Theater zum Beispiel sind ja fast alle Kellertheater), wo Theateraufführungen und Konzerte stattfinden. Fazit: ein ganz toller Laden, der auch nicht zu einer der großen Hotelketten gehört, sondern unabhängig ist.

Wir werden dort im nächsten Monat zwei Filme zeigen, am 15. und am 22. September, Titel und Uhrzeit werden demnächst hier angezeigt. Sollte die Resonanz positiv sein, wird das Hostel unsere künftige zweite Spielstätte, eventuell auch die neue Stammspielstätte. Ob es ab Herbst  im Theater im Hof weitergeht, steht augenblicklich noch nicht fest.



                      Eines der Zimmer im Hostel, mit Indoor-Balkon und hat auch schon Kino-Atmo.




Jessica Alba

Samstag, 16. Juli 2016

Edwige spielt, Bianchi führt Regie..... das waren noch Zeiten!



Rezeptionspsychologisch sehr interessant: Als vorhin die letzte Vorstellung vor der Sommerpause aus war, Bianchis Giallo Die Nacht der blanken Messer, und das Licht wieder langsam angegangen war, fragte ein junger Zuschauer, ob dieser Film denn auch wirklich im Kino gelaufen sei. Jawohl, informierte ich ihn, und auch direkt fürs Kino gedreht.

Die heutige Jugend kennt halt nur die üblichen, politisch korrekt kastrierten Mainstream-Langweiler  -  umso wichtiger, darüber aufzuklären, dass das mal ganz anders war, dass es mal in Europa und anderswo ein Filmwesen gab, das vor Saft und Kraft nur so strotzte und Freiheiten besass, die heute, auf der Leinwand jedenfalls, ausgestorben sind.

Und nun machen wir zwei Monate Sommerpause.








Also nach Adam Riese bis Mitte September. Die genauen Termine stehen noch nicht fest und werden rechtzeitig auf dieser Webseite, im Kölner Stadt-Anzeiger und auf choices.de bekanntgegeben.



Bis dahin empfehlen wir Ihnen die Lektüre unseres Partnerprojekts, der Zeitschrift Film Mäg. Man kann auch noch zahlreiche ältere Ausgaben nachbestellen.






Nachbestellungen und Auskünfte zu den Heften bitte richten an filmmaeg@gmail.com.

Die Onlineausgabe www.filmmaeg.blogspot.com ist kein vollwertiger Ersatz, sie hat "nur" die Aufgabe, Appetit auf die Printausgabe zu machen. Sie enthält übrigens keine kommerzielle Werbung.



Die Saison 2016/2017 des Filmclubs soll u. a. folgenden Regisseuren und Schauspielern gewidmet werden:



Josef von Sternberg, Douglas Sirk, Joe d´Amato, Elizabeth Taylor, Laura Gemser, und auch der Fellini-Zyklus geht weiter.


Anmeldung für den Newsletter ebenfalls unter filmmaeg@gmail.com 






Kölner Stadt-Anzeiger, 03.03.2016 





Samstag, 9. Juli 2016

Hitze-Hinweis



Wir sind  DAS IDEALE SOMMER-KINO  mit einem 

Fenster im Zuschauerraum!

Bis kurz vor Beginn der Vorstellungen können wir kühlenden Luft-Durchzug von den Sitzplätzen bis ins Foyer bieten, über zwei Etagen.




Nur noch drei Programme vor der Sommerpause! 
Und zwar:






Donnerstag, 14. Juli, 20 Uhr: Mit Schirm, Charme und Melone, TV Double Feature (zwei ausgewählte Folgen der Scharzweiss-Staffel von 1966), Stars: Diana Rigg, Patrick Macnee

Schon Ende der 60er kamen zwei Folgen der Farbstaffel gekoppelt als "Spielfilm" in die Kinos, gottlob wurde die Serie ja ab Mitte der 60er Jahre auf richtigem 35mm-Filmmaterial gedreht. Die beiden Folgen, die wir am Donnerstag zeigen, waren nach unserem Kentnisstand noch nie auf der Leinwand zu sehen, nicht mal bei Herrn Kalkofes Gernsehclub: The House That Jack Built (bei der sich die Kritiker an Hitchcock erinnert fühlten) und The Girl From Auntie, beide in der deutschen Synchronfassung.


Freitag, 15. Juli, 20 Uhr: Tage am Strand, Stars: Naomi Watts, RobinWright. Das Drehbuch schrieben Regisseurin Anne Fontaine und Christopher Hampton nach einem Roman von Doris Lessing, verlegt in die Gegenwart.


Samstag, 16. Juli: 20 Uhr: Die Nacht der blanken Messer, Star: Edwige Fenech

Danach ist Pause bis Anfang September.








Bei uns Mitglied werden heisst: Im gemütlichen Kino zusammen mit netten Leuten interessante Spielfilme sehen und anschließend im Foyer bei Bier, Cola etc. gemütlich drüber plaudern. Auch Nicht-Mitglieder sind natürlich bei den öffentlichen Vorführungen als Gäste willkommen.


Hinweis zur Ermäßigung: Diese galt bisher nur für Inhaber des Köln-Passes. Aus Anlass unseres Jubiläums berechtigen bis auf weiteres alle Studentenausweise ebenfalls zum ermäßigten Eintritt von nur 6 €.


Und nochmals ein Hinweis auf unser Partnerprojekt. die alternative Zeitschrift Film Mäg! Kostenloses Probeheft anfordern unter filmmaeg@gmail.com





Samstag, 2. Juli 2016

Am 7. Juli gehts weiter, wie fast immer im Theater im Hof







Für Newcomer: Das Theater befindet sich in Köln, Roonstraße 54.





Eines unserer Themen im Anschluß an die Kölner Kino Nächte: "Urlaubsfilme", also Spielfilme von Menschen in den Ferien  -  als Trost für alle, die fürs Reisen keine Zeit oder kein Geld haben und weiter in Köln herumhocken müssen.






Und wir sind zum dritten Mal mit dabei.





Clubgründer Frank Blum mit der Gründungsurkunde aus dem Jahre 2011


















Am Donnerstag startet um 20 Uhr der erste unserer sieben Filme im Rahmen der Kölner Kino Nächte, unter dem Stuchwort Audrey Hepburn - Musical: Funny Face.




Wir bieten bis Sonntag insgesamt drei Themenschwerpunkte:



Audrey Hepburn
Ausgewählte Krimis
 Psychotronischer Film



Der Vorverkauf hat begonnen. Übersicht des Gesamtprogramms siehe in der vorigen Post weiter unten.












Rätsel


Was heisst eigentlich "Psychotronischer Film"?

Auflösung am Postende.












Freutag, 8. Juli, 18 Uhr, Audrey Hepburn - Lesbian Cinema (oder wahlweise Sinema): The Children´s Hour, Regie William Wyler. Mit: Audrey Hepburn, Shirley MacLaine, James Garner (Szenenfoto oben)





Freitag, 8. Juli, 20 Uhr, Psychotronischer Film: Mädchen hinter Gittern (1965). Mit: Heidelinde Weis, Harald Leipnitz





 Samstag, 9. Juli, 18 Uhr, Psychotronischer Film: Madame und ihre Nichte (1969). Mit: Ruth-Maria Kubitschek, Edwige Fenech






 Samstag, 9. Juli, 20 Uhr, Ausgewählte Krimis: Der Killer von Wien (1970). Mit: Edwige Fenech, George Hilton




 
 Sonntag, 10. Juli, 17 Uhr, Psychotronischer Film: Sadomania - Hölle der Lust (1980). Mit: Uschi Buchfellner, Ajita Wilson





Sonntag, 10 Juli, 19 Uhr, Ausgewählte Krimis: Song´e Napule (2014). Mit: Alessandro Roja. Serena Rossi






 Näheres unter www.koelner-kino-naechte.de





Für Autofahrer: Das nächstgelegene Parkhaus ist die Tiefgarage Hohenstaufenring, Einfahrt Hohenstaufenring 29-37 und über die Engelbertstraße. Von der Engelbertstraße aus sind es dann nur ca. fünf Minuten zu Fuß über die Beethovenstraße bis zu uns.


Rätsel-Auflösung: Der Begriff stammt von dem Filmpublizisten Michael Weldon und intendiert eine etwas eigenwillige Interpretation der Zeichenfelder B-Film, Camp, Trash und Exploitation, zum Beispiel "alle Filme mit Shannon Tweed". Im wörtlichen Sinne engt "psycho- tronisch" zudem die Ästhetik der Exploitation zu- gunsten des Psychologischen und zu Lasten des Mythologischen ein, andererseits wirkt er nicht so negativ besetzt wie "Trash-Film".







Margot Eskens, Aushangfoto des Films Auf Wiedersehn